Sonstiges

Kleine Reparaturen

15 Quellen
Kurz gesagt

Die meisten Alltagsreparaturen – Dübel setzen, Perlator entkalken, Spülkasten richten, Sicherung wieder einschalten, Silikonfuge erneuern, Knopf annähen – schafft man selbst. Vor jedem Bohren: Wandart bestimmen und Leitungen ausschließen. Vor jedem Sanitär-Eingriff: Wasser absperren. An der festen Elektroinstallation arbeitet nur der Fachbetrieb.

Wer als Mieter was bezahlen muss, steht in Mieter oder Vermieter – wer ist zuständig?. Werkzeug: Werkzeug-Grundausstattung.


1. Schraube und Dübel richtig setzen

Schritt 1: Wandart erkennen

Test Ergebnis Wandart
Klopfen hohl, dumpf, gibt leicht nach Trockenbau (Gipskarton/Gipsfaser auf Ständerwerk)
Probebohrung 5 mm, Bohrmehl rot/orange Ziegel (Vollziegel oder Lochziegel)
weiß, Bohrer geht gleichmäßig schwer Kalksandstein
grau, Bohrer kommt kaum voran, evtl. Funken/Stahl Beton/Stahlbeton
weiß/hellgrau, Bohrer „fällt“ fast hinein, sehr weich Porenbeton („Gasbeton“, Ytong)
Bohrer bricht plötzlich in Hohlräume durch Lochziegel/Hohlblockstein
holzig, Späne Holz/Holzständer

Schritt 2: Passenden Dübel wählen

Wand Geeignet Bohren
Beton, Vollziegel, Kalksandstein Spreizdübel / Universaldübel Mit Schlag (Beton: ggf. Bohrhammer)
Lochziegel, Hohlblock Universaldübel (verknotet sich in Hohlräumen) oder Langschaftdübel Ohne Schlag, damit die Stege nicht zerbrechen
Porenbeton Spezieller Porenbetondübel (Spiral/Rippen) Ohne Schlag, Bohrer etwas kleiner als Dübel
Gipskarton Hohlraumdübel (Metall-Kippdübel/Spreizanker) oder Spiraldübel (laut Stiftung Warentest oft ohne Vorbohren eindrehbar, auch für schmale Hohlräume) Ohne Schlag; schwere Lasten (Hängeschränke) möglichst ins Ständerwerk

Schritt 3: Leitungen beachten

Unter Putz verlegte Elektroleitungen sollen nach DIN 18015-3 in festgelegten Installationszonen liegen – damit spätere Bohrungen sie nicht treffen:

Zone Lage
Waagerecht oben 15–45 cm unter der Decke
Waagerecht unten 15–45 cm über dem Fertigfußboden
Waagerecht Mitte (nur Wände mit Arbeitsflächen, z. B. Küche) 100–130 cm über dem Fußboden
Senkrecht 10–30 cm neben Tür-/Fensteröffnungen und Wandecken
Decke max. 30 cm breit, mind. 20 cm Wandabstand (Türdurchgang: mind. 15 cm)
Senkrecht über/unter Schaltern und Steckdosen Leitung läuft meist gerade nach oben/unten weiter

Achtung: In Altbauten und bei Eigenbauten sind die Zonen oft nicht eingehalten. Nie direkt senkrecht über/unter Steckdosen und Schaltern bohren. Leitungssucher helfen, sind aber nicht absolut zuverlässig. Auch Wasser- und Heizungsrohre (v. a. im Bad, unter Fenstern, neben Heizkörpern) und Fußbodenheizung bedenken. Im Zweifel Sicherung des Raums abschalten, bevor gebohrt wird.

Schritt 4: Bohren und Dübel setzen

  1. Bohrstelle anzeichnen, auf Fliesen Kreppband kleben (Bohrer rutscht nicht).
  2. Bohrerdurchmesser = Dübeldurchmesser (steht auf der Packung, z. B. 6 mm).
  3. Bohrlochtiefe = Dübellänge + ca. 10 mm (Tiefenanschlag oder Kreppband-Markierung am Bohrer).
  4. Fliesen ohne Schlag anbohren, erst im Mauerwerk Schlag zuschalten (wenn die Wand es verträgt).
  5. Bohrmehl aus dem Loch saugen oder ausblasen (Schutzbrille).
  6. Dübel bündig einstecken, ggf. leicht mit dem Hammer nachklopfen.
  7. Schraube: Durchmesser laut Dübelpackung (Faustregel 6-mm-Dübel → 4–5-mm-Schraube), Länge = Dübellänge + Dicke des Anbauteils.
  8. Schraube eindrehen, bis sie fest sitzt – nicht überdrehen (Dübel dreht sonst mit).

Häufige Fehler

  • Dübel dreht sich mit → Loch zu groß/ausgebrochen. Größeren Dübel nehmen oder Loch mit Reparaturmörtel füllen und neu bohren.
  • Schlagbohren in Lochziegel oder Porenbeton → Loch zu groß, Dübel hält nicht.
  • Schraube zu kurz → Dübel spreizt nicht.

2. Bild aufhängen

  1. Gewicht abschätzen: bis ca. 2–3 kg reichen oft Bilderhaken mit Stahlstift (Nagel) bei Putz/Ziegel; Klebestreifen nur für leichte Rahmen und glatte, tragfähige Untergründe.
  2. Höhe: Bildmitte grob auf Augenhöhe (ca. 1,45–1,60 m), über Möbeln ca. 15–25 cm Abstand zur Möbeloberkante.
  3. Abstand Aufhänger zur Bildoberkante messen (Draht/Schnur straff ziehen), auf die Wand übertragen.
  4. Bei zwei Aufhängern: Wasserwaage zum Anzeichnen nutzen.
  5. Schwere Bilder/Spiegel: Dübel + Schraube (siehe oben), Trockenbau: Hohlraumdübel.

3. Tropfender Wasserhahn und Perlator

Perlator (Strahlregler) reinigen – zuerst probieren

Spritzt der Strahl, ist er schwach oder läuft schief, ist meist der Perlator verkalkt.

  1. Perlator am Auslauf von Hand oder mit Perlatorschlüssel (bzw. Zange mit Tuch dazwischen) abschrauben.
  2. Einzelteile in Reihenfolge ablegen (Foto machen).
  3. Sieb in Essig- oder Zitronensäurelösung einlegen (ca. 1–2 h), mit alter Zahnbürste ausbürsten. Details: Entkalken.
  4. Dichtung kontrollieren, alles wieder einschrauben – handfest.
  5. Defekte Perlatoren gibt es für wenige Euro im Baumarkt; altes Teil zum Vergleich mitnehmen (gängig: M24 × 1 Außengewinde, M22 × 1 Innengewinde).

Wasserhahn tropft

  • Einhebelmischer: Ursache ist fast immer die Kartusche (Dichtscheiben verschlissen oder verkalkt). Laut Fachratgebern ist der Tausch der ganzen Kartusche meist einfacher als die Reparatur. Bei sehr kalkhaltigem Wasser verschleißen Kartuschen schneller.
  • Alte Zweigriff-Armatur: Meist ist die Dichtung am Ventiloberteil (Kopfstück) verschlissen.

Kartusche wechseln:

  1. Eckventile unter dem Waschbecken zudrehen (oder Wohnungsabsperrventil). Wasserhahn öffnen, Restdruck ablassen.
  2. Abfluss abdecken (Tuch), damit keine Kleinteile verschwinden.
  3. Abdeckkappe am Hebel abhebeln, Schraube darunter lösen, Hebel abziehen.
  4. Abdeckhülse abschrauben, Überwurf-/Befestigungsmutter der Kartusche lösen.
  5. Kartusche herausziehen und zum Kauf mitnehmen (Durchmesser und Hersteller müssen passen; manche Billigarmaturen haben keine Ersatzkartuschen).
  6. Neue Kartusche einsetzen (Nasen/Zapfen in die Aussparungen), Mutter handfest + leicht nachziehen, zusammenbauen.
  7. Eckventile langsam öffnen, auf Dichtheit prüfen.

Achtung: Eckventile, die jahrelang nicht bewegt wurden, können beim Drehen undicht werden oder abbrechen. Vorher wissen, wo der Hauptwasserhahn ist (Notfälle im Haushalt). Eckventile einmal jährlich bewegen – siehe Jährliche Putzaufgaben und Frühjahrsputz.


4. Toilettenspülung läuft nach

Die zwei häufigsten Ursachen (laut Sanitär-Fachverband ZVSHK, zitiert in Ratgebern):

Symptom Ursache Lösung
Nach dem Spülen läuft ein dünnes Rinnsal dauerhaft ins Becken Dichtung am Ablaufventil (Glocke/Heberglocke) verkalkt, verschmutzt oder verschlissen Reinigen, entkalken, Dichtung tauschen
Wasser steigt bis zum Überlaufrohr und läuft dort ab Schwimmer/Füllventil verklemmt, verkalkt oder zu hoch eingestellt Schwimmer niedriger einstellen, Füllventil entkalken/tauschen

Vorgehen:

  1. Eckventil am Spülkasten zudrehen (Vorwand-Spülkasten: hinter der Drückerplatte), spülen, damit der Kasten leer ist.
  2. Bei Aufputz-Spülkasten Deckel abnehmen; bei Unterputz-Spülkasten Drückerplatte nach oben schieben/abhebeln, Rahmen abschrauben.
  3. Wasserstand prüfen: Er muss unter der Oberkante des Überlaufrohrs bleiben. Schwimmer über Stellschraube oder Rastung tiefer setzen.
  4. Ablaufventil (Glocke) herausnehmen (meist per Bajonett: Drehen und Herausheben), Dichtung am Boden reinigen. Kalk: über Nacht in Essigessenz/Zitronensäure einlegen (Entkalken).
  5. Ist die Dichtung rissig oder verformt: Ersatzdichtung passend zum Hersteller (Geberit, Grohe, Schwab usw. – Typ steht oft am Ventil oder Kasten) kaufen.
  6. Zusammenbauen, Eckventil öffnen, Funktion prüfen.

Häufige Ursachen für Nachlaufen laut hausjournal.net: defektes Füllventil (Wasser läuft über das Überlaufrohr ab), klemmender Schwimmer, verschmutzte/abgenutzte Glockendichtung, Verkalkung. Nachlaufende Spülungen verschwenden laut Ratgebern bis zu mehreren tausend Litern im Jahr (nicht geprüft) – zeitnah reparieren. Bei Unterputz-Spülkästen oder Unsicherheit: Fachbetrieb (Mieter: Vermieter informieren, Mieter oder Vermieter – wer ist zuständig?). Verstopfungen: Abfluss verstopft.


5. Sicherung rausgeflogen / FI-Schalter ausgelöst

Leitungsschutzschalter (Sicherung) löst aus bei Überlastung (zu viele Geräte an einem Stromkreis) oder Kurzschluss. FI-/RCD-Schalter löst aus bei Fehlerstrom (Strom fließt über Erde ab – z. B. defektes Gerät, Feuchtigkeit).

  1. Ruhe bewahren, Taschenlampe nehmen. Prüfen: nur die eigene Wohnung betroffen? (Sonst: Stromausfall, siehe Notfälle im Haushalt.)
  2. Im Sicherungskasten den Schalter suchen, dessen Hebel unten bzw. in Mittelstellung steht.
  3. Zuletzt eingeschaltete Geräte (Wasserkocher, Föhn, Heizlüfter, Waschmaschine) ausschalten bzw. Stecker ziehen.
  4. Schalter wieder einschalten (Hebel ganz nach oben).
  5. Hält er: Geräte einzeln wieder einstecken. Fliegt er bei einem Gerät wieder raus, ist dieses der Verursacher → nicht mehr benutzen, prüfen/reparieren lassen.
  6. Fliegt er sofort wieder raus, obwohl alle Geräte des Stromkreises ausgesteckt sind: Fehler in der Installation → Elektrofachbetrieb.

FI-Prüftaste: Laut DGUV/IFA-Information (geprüft) sollte die Prüftaste („T“) bei stationären Anlagen mindestens alle 6 Monate gedrückt werden. Der FI muss sofort auslösen; tut er es nicht, ist er defekt und muss durch einen Elektrofachbetrieb ersetzt werden. Danach wieder einschalten (Uhren an Geräten neu stellen). Termin vormerken: Vierteljährliche und halbjährliche Putzaufgaben.

Achtung: Fachbetrieb rufen, wenn ein Schalter immer wieder auslöst ohne erkennbaren Grund, sich nicht mehr einschalten lässt oder wenn es verschmort riecht, knistert oder Funken zu sehen sind. Niemals Schalter mit Klebeband „festhalten“ oder Schraubsicherungen überbrücken/flicken.


6. Glühbirne/Leuchtmittel und Leuchte

  1. Lichtschalter aus – und bei Deckenleuchten mit Fassungs- oder Glaswechsel die Sicherung des Raums ausschalten (Schalter unterbricht nicht immer beide Leiter sicher).
  2. Heiße Leuchtmittel (Halogen) abkühlen lassen.
  3. Sockel ablesen: E27 (groß), E14 (klein), GU10 (zwei Stifte mit Nasen, Dreh-Steck), GU5.3 (12-V-Stifte), G9 (Stiftsockel).
  4. Ersatz: LED in gleicher Sockelart; Lichtfarbe in Kelvin (2700 K warmweiß, 4000 K neutral), Helligkeit in Lumen (ca. 800 lm ≈ alte 60-W-Glühbirne). Bei Dimmern „dimmbar“ beachten.
  5. Halogenstifte nicht mit bloßen Fingern anfassen.
  6. Abgebrochene Glühbirne in Fassung: Sicherung aus, mit Isolierhandschuh/Kartoffel- oder Zangentrick herausdrehen.

Entsorgung: LED- und Energiesparlampen gehören nicht in den Hausmüll (Elektroschrott/Sammelbox im Handel), Glühbirnen und Halogenlampen in den Restmüll. Details: Sondermüll und Rückgabe.

Achtung: Leuchte anschließen/tauschen (Deckenauslass, Lüsterklemme/Wago) ist Arbeit an der festen Installation – laut Fachkreisen Sache einer Elektrofachkraft. Wer es dennoch selbst macht: Sicherung aus, mit zweipoligem Spannungsprüfer Spannungsfreiheit prüfen, gegen Wiedereinschalten sichern.


7. Möbel aufbauen – Tipps

  1. Vorher alle Teile und Beschläge mit der Stückliste abgleichen, Schrauben in Schalen/Muffinform sortieren.
  2. Auf weicher Unterlage (Karton, Decke) arbeiten – schützt Boden und Oberflächen.
  3. Anleitung einmal komplett durchlesen; auf Pfeile/Ausrichtung (Bohrungen innen/außen) achten.
  4. Schrauben zunächst nur lose eindrehen, erst wenn das Korpus steht, nachziehen.
  5. Akkuschrauber nur mit niedriger Drehmomentstufe in Spanplatte – sonst reißt das Gewinde aus. Exzenterverbinder von Hand drehen.
  6. Rückwand: Korpus vorher rechtwinklig ausrichten (Diagonalen messen – gleich lang = rechtwinklig), dann Rückwand nageln/klipsen.
  7. Kippsicherung: Hohe Regale, Kommoden und Schränke mit beiliegendem Winkel an der Wand befestigen – v. a. bei Kindern im Haushalt (siehe Rauchmelder und Sicherheit im Haushalt).
  8. Ausgerissenes Schraubloch in Spanplatte: Holzdübel/Zahnstocher mit Holzleim einleimen, trocknen lassen, neu vorbohren.

8. Schranktür justieren (Topfscharnier)

Moderne Küchen- und Schranktüren hängen an Topfscharnieren mit meist drei Stellschrauben (Kreuzschlitz PZ2):

Problem Schraube Wirkung
Tür steht seitlich über / Spalt zur Nachbartür ungleich Seitenverstellung (vordere Schraube am Scharnierarm, nahe der Tür) Tür wandert nach links/rechts
Tür schließt nicht bündig, steht oben oder unten ab Tiefenverstellung (hintere Schraube, oft im Langloch oder als Exzenter) Tür geht näher an den Korpus oder weiter weg
Tür hängt schief, Oberkante nicht auf Linie Höhenverstellung (Schrauben an der Montageplatte im Korpus, Langlöcher oder Exzenter) Tür hebt/senkt sich
  1. Immer nur kleine Schritte (¼ Umdrehung), danach Tür schließen und prüfen.
  2. Oberes und unteres Scharnier gleich weit verstellen, sonst verzieht sich die Tür.
  3. Hängt die Tür am Clip-Scharnier lose: Scharnier wieder auf die Montageplatte klicken; ausgerissene Schrauben siehe Möbeltipp 8.
  4. Klemmende Schubladenführung: säubern, ggf. mit Silikonspray (nicht Öl) behandeln.

9. Silikonfuge erneuern

Schwarze, eingerissene oder abgelöste Fugen in Bad und Küche lassen Wasser hinter Wanne/Fliese laufen – erneuern statt überstreichen.

Material: Sanitär-Silikon mit Fungizid (passender Farbton), Kartuschenpresse, Cutter, Kunststoffschaber/Fugenhai, ggf. Silikonentferner, Spiritus/Reiniger, Kreppband, Glättmittel (oder Wasser mit einem Tropfen Spülmittel), Fugenglätter.

  1. Alte Fuge mit Cutter beidseitig an den Flanken einschneiden und herausziehen.
  2. Reste mit Kunststoffschaber und ggf. Silikonentferner (Einwirkzeit nach Hersteller) entfernen. Silikon haftet nicht auf altem Silikon.
  3. Untergrund gründlich reinigen, entfetten (Spiritus) und vollständig trocknen lassen (mind. einige Stunden, besser über Nacht).
  4. Badewanne vorher mit Wasser füllen (Wanne senkt sich unter Last – sonst reißt die Fuge später).
  5. Beidseits der Fuge Kreppband kleben.
  6. Kartuschenspitze schräg anschneiden (Öffnung etwas größer als die Fugenbreite), Silikon gleichmäßig und ohne abzusetzen einspritzen.
  7. Glättmittel aufsprühen, mit Fugenglätter in einem Zug abziehen.
  8. Kreppband sofort nach dem Glätten abziehen, solange das Silikon noch nicht angezogen hat.
  9. Aushärten lassen laut Herstellerangabe (Hautbildung meist nach Minuten; Belastung mit Wasser je nach Produkt und Fugendicke frühestens nach ca. 24 h – Datenblatt beachten). Gut lüften.

Häufige Fehler: Feuchter oder schmutziger Untergrund; Reste alter Fuge; zu dünne Fuge; Kreppband zu spät entfernt. Schimmel in Fugen vorbeugen: nach dem Duschen abziehen, lüften.


10. Knopf annähen

  1. Faden ca. 50 cm, doppelt nehmen, Enden verknoten.
  2. Von der Rückseite an der alten Knopfstelle einstechen.
  3. Knopf auflegen, ein Streichholz oder eine Stecknadel über den Knopf legen (Abstandhalter → „Stiel“, damit der Knopf später durchs Knopfloch passt).
  4. 5–6-mal durch die Löcher stechen (bei 4 Löchern parallel oder über Kreuz – wie die anderen Knöpfe).
  5. Abstandhalter entfernen, Knopf anheben, Faden 4–5-mal fest um die Fäden unter dem Knopf wickeln (Stiel bilden).
  6. Nach hinten durchstechen, auf der Rückseite 2–3 kleine Stiche/Schlaufe und verknoten.

Tipp: Ersatzknöpfe aus dem Kleidungsetikett im Nähset sammeln.

11. Saum provisorisch fixieren

Methode Haltbarkeit Hinweis
Sicherheitsnadeln (innen) Stunden Sofortlösung
Doppelseitiges Textil-/Modeklebeband 1 Tag, nicht waschfest Für Hosen, Röcke unterwegs
Bügel-Saumband (aufbügelbares Vlies) Mehrere Wäschen Bügeltemperatur nach Pflegeetikett, mit feuchtem Tuch dazwischen
Handnaht mit Saumstich (unsichtbar, nur einzelne Fäden des Oberstoffs fassen, Stichabstand ca. 1 cm) Dauerhaft Fadenfarbe passend wählen

Pflegesymbole: siehe Wäsche sortieren.


Quellen 15

Nicht geprüft (Seite nicht erreichbar):

Hinweis: Möbelaufbau, Schranktür-Justage, Knopf und Saum beruhen auf allgemeinem Handwerkswissen ohne gesonderte Webquelle (Erfahrungswerte); die Installationszonen nach DIN 18015-3 sind nach Baunetz Wissen wiedergegeben (Normtext selbst nicht eingesehen).